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Samara

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Donnerstag, 17. April 2014, 23:24

Wer oder was ist Hexenzirkel?

Hexenzirkel ist eine sog. Multigaming-Community - so viel wissen wir schon. Um allerdings verstehen zu können, was uns aus macht, müssen wir ein wenig tiefer in der Geschichte graben; auch in meiner (als Communityleiterin)...

Kapitel I: Alps
Man könnte sagen, dass sich der Anfang vom Anfang etwa 2007 abspielte.
Damals begann ich gerade damit, das erste MMORPG meines Lebens - Silkroad Online - zu spielen und war fasziniert von dem Gedanken, dass hinter jedem Charakter in diesem Spiel tatsächlich ein Mensch stecken sollte. Heute weiß ich, dass dem nicht so war, allerdings war ich fasziniert genug, um dort ein wenig länger zu bleiben.
Kaum ein paar Wochen später lernte ich eine Spielerin mit einem Charakter namens Sakura07 kennen, welcher der Gilde WizardOfOZ angehörte, die von ihrem damaligen Freund geleitet wurde, wie ich später erfuhr. Sie, ihr Freund und auch mein damaliger Freund und ich verbrachten viel Zeit gemeinsam im Spiel und bald schon beschlossen wir, unsere eigene Gilde aufzugeben und ihrer beizutreten.
Schon sehr bald wurde uns bewusst, dass Silkroad Online ein großes Problem hatte: den Bot. Die Geschichte im Rücken, wie der Bot das Spiel verändert hatte, beschlossen wir gemeinsam, dass in unserer gemeinsamen Gilde, diese "neue Art des Spielens" keinen Platz haben sollte.
Zur selben Zeit begann ich mich auch in diversen Foren gegen Bots zu engagieren, was mir im Laufe der Zeit viele Bekanntschaften und auch den Posten als Administratorin und Moderatorin in zweien der Foren einbrachte. Nachdem ich Alex, den 2. Administrator des heutigen Forums, kennengelernt hatte, schrieb ich einige Artikel auf seinem Blog und wir arrangierten gemeinsam ein Event für Silkroad Online Spieler, was sogar mit 1.000 € von Gamona gesponsert wurde.
Die Zeit verging und es entwickelten sich Freundschaften, die sogar bis ins echte Leben reichten. Bis Mitte 2009 die Zeit gekommen war, dieses Kapitel zu schließen, da sich zu vieles verändert hatte und das Spiel nicht mehr dieselbe Perspektive bot wie in den Jahren zuvor.

Kapitel II: ZSZC
Eine große Errungenschaft nahm ich allerdings mit mir, als ich den Silkroad Online Server Alps verließ: meinen Freund. Auf jenem Server lernten wir uns kennen und lieben und unser gemeinsamer Weg führt uns Anfang 2010 zurück zu Silkroad Online und auf den Privatserver ZSZC.
Entschlossen, eine Legitcommunity (frei von Bots und Cheats) aufzubauen, gründeten wir dort unsere eigene Gilde WizardOfOZ (in Erinnerung an die schöne Zeit auf Alps (und weil uns der Name gefiel ^^)). Wir begannen Regeln aufzustellen und Rollen zu verteilen, die gewisse Aufgaben übernahmen; ganz oben auf der Bothunter.
Durch unser Engagement im Spiel und meine Möglichkeiten durch den Blog und über die Foren, wuchs unsere Gemeinschaft rasant und bald schon war unsere Gilde und sogar Union voll. Diese Zeit war es auch, in der wir heutige Mitglieder wie Hely, Maddin, Kastalia oder Edgar kennen lernten.
Doch die Medaille hatte 2 Seiten. So wie unser Erfolg wuchs, so wurden auch die bösen Stimmen lauter und lauter. Sie nannten uns Diktatoren, weil wir strickte Regeln hatten und auch bereit dazu waren, eigene Gildenmitglieder zu reporten, wenn sie in unserer Gilde beim Botten erwischt wurden. Im Nachhinein betrachtet, war es fast schmeichelhaft, wie viel extern über uns geredet wurde; es führte uns auf jeden Fall vor Augen, dass wir etwas erreicht hatten, worüber es sich zu reden lohnte, was den Idealismus und den Zusammenhalt unserer ganzen Community stärkte. Zu dieser Zeit entwickelte sich auch der Scherz, wir seien eine Sekte, wie wir uns bis heute gern nennen, was allerdings eher eine Hommage an all die Stimmen ist, die der Meinung waren, wir würden es übertreiben.
Nach einer sehr Erfolgreichen Zeit auf dem Privatserver mussten wir aber auch hier nun feststellen, dass die sich uns gebotenen Perspektiven schwanden, da es sich um einen Privatserver mit sehr veralteten Serverfiles handelte, also suchten wir nach einer Alternative; einem neuen Projekt.

Kapitel III: cSRO
Im Sommer 2010 erstellten wir in unserem Forum eine Abstimmung, bei der entschieden werden sollte, wann und wohin wir gehen würden und die Community entschied sich für einen chinesischen Server des Spieles. Motiviert von unserem Erfolg auf dem Privatserver und unsere bereits vorhandene Community im Rücken, begannen wir nun, Vorbereitungen für einen gemeinsamen Start auf dem neuen Server zu treffen. Wieder bediente ich mich diverser Foren und dem Blog und wir sammelten nahezu 100 Bewerbungen für unser Projekt.
Der Aspekt des Legitspielens war sehr heikel, angesichts der Tatsache, dass auf den chinesischen Server das Botten grundsätzlich sogar erlaubt war, doch es erschien uns am angenehmsten, uns weit weg von den üblichen europäischen Silkroadspielern anzusiedeln.

Da es bereits einen Thread über diese Geschichte mit sehr anschaulichen Videos gibt, möchte ich an dieser Stelle nur darauf verweisen: Geschichte in Ton und Bild
Das Ende dieser Geschichte war auch das vorläufige Ende meiner Silkroadzeit. Das Forum wurde aufgelöst und die Kontakte verliefen sich, wie es leider so oft der Fall ist.

Kapitel IV: Revelations
Mein Freund und ich spielten über ein Jahr lang Perfect World und probierten auch andere Spiele aus, aber wie es nun einmal so ist, zieht es einen immer wieder zu seinen Wurzeln zurück und so war es auch bei mir.
Durch einen Zufall stolperte ich im Frühjahr 2012 im Internet über den Privatserver Revelations und war fasziniert davon, wie weit die Entwicklung der Privatserver inzwischen voran geschritten war. Gab es damals nur eine der beiden Rassen und sehr alte Inhalte auf den Privatservern zu erleben, war dort nun alles so vorzufinden, wie ich es aus der Zeit von Alps kannte. Als ich bei einem Privatserver auch noch lesen musste: "Silkroad Online wie 2009", konnte ich nicht mehr widerstehen.
Zunächst ließ ich es ruhig angehen und sah mir den Server genau an. Als ich mir dann allerdings sicher war, dass es sich um einen guten Server handelte, versuchte ich all die alten Kontakte wieder zu mobilisieren. Ich schrieb einen Artikel auf dem - bereits häufig erwähnten - Blog und versuchte via Foren, Messenger und Facebook die "alten cSRO'ler" wieder ranzuholen.
Zu meinem Erstaunen dauerte es nicht lange, bis sich das Ganze herumgesprochen hatte und die alte Elite Stück für Stück wieder dazu stieß.
Nachdem ich bis dahin immer das Erbe der Alpsgilde WizardOfOZ angetreten hatte, wollte ich nun endlich einmal etwas Eigenes erschaffen und nannte somit meine Gilde dieses Mal nicht WizardOfOZ sondern Hexenzirkel. Die Gilde war geboren und mit ihr dieses Forum. Wir machten neue Bekanntschaften und unsere Gemeinschaft wuchs heran.

Kapitel V: Vom Gildenforum zur Multigaming-Community
Wie der Zyklus der vorangegangenen Kapitel es mittlerweile schon erahnen lässt, wurde auch Revelations nach einer gewissen Zeit uninteressanter. Die zunehmende Unlust dort zu spielen, ließ in uns die Frage aufkommen, wie es denn dann mit uns weitergehen könne. Immerhin mochten wir uns und waren inzwischen so etwas wie Freunde geworden.
Multigamingcommunitys waren inzwischen keine Seltenheit mehr und so beschlossen wir kurzer Hand, uns dieser Mode anzuschließen; nicht erst seit diesem Zeitpunkt wurde intern gemeinsam League of Legends gespielt.
Nach diversen Umgestaltungen und Anpassungen sind wir nun eine Gemeinschaft geworden, die das Multigamingprinzip gut angenommen hat, auch wenn die Dominanz von Silkroad Online - auch auf Grund der Bedeutung für die Wurzeln unserer Gemeinschaft - wohl immer spürbar bleiben wird.
Eine intensive Phase, in der sich ein großer Teil der Community wieder zusammen fand, war die Zeit, in der wir Neverwinter spielten. Leider machte uns aber auch genau diese Zeit bewusst, wie anders wir waren, denn die Erweiterung der Community um Neverwinterspieler war folgenschwer für uns. Da unsere Gilde dort sehr schnell wuchs und sehr viele neue Mitglieder in kürzester Zeit zu uns stießen, mussten wir bald feststellen, dass sich eine "Community in der Community" gebildet hatte, die nicht mehr das war, was uns aus machte. Um uns selbst nicht zu verlieren und die Community zu schützen, verließen wir das Spiel und fanden bald zur alten Ruhe zurück. So einschneidend die Zeit auch war, so hat sie uns alle doch viel gelehrt und ist ein gutes Negativbeispiel dafür geworden, was es gilt zu vermeiden.

Kapitel VI: Fazit
Die Ideale, das Durchhaltevermögen und die Bereitschaft, nicht einfach mit dem Strom zu schwimmen, weil es bequemer ist, ist etwas, was unsere Community grundlegend geprägt hat. Gerade weil wir durch unser Vorgehen gegen Bots einen starken Zusammenhalt entwickeln mussten, sind unsere gemeinsamen Erinnerungen an diese Zeit sehr intensiv (was sich wohl auch sehr gut an den Videos von cSRO abzeichnet).
Wir haben gelernt, dass auch Wenige viel erreichen können, wenn sie ihren Idealen treu bleiben und an einem Strang ziehen.
Wir haben gelernt, dass wir Spott ertragen können und nicht ernst nehmen müssen, wenn wir wissen, dass wir das Richtige tun.
Ich kann jeden verstehen, der meint, man sollte ein Spiel nicht so ernst nehmen, doch die Schatten, die diese Zeit bis heute wirft, beinhalten nicht nur, dass die Benutzung von Bots ein Spiel kaputt macht, sondern auch, dass Ehrlichkeit - auch virtuell - ein wichtiges Gut ist und dass wir gemeinsam alles schaffen können.

Besonders auch nach unserem phänomenalen ersten Communitytreffen im letzten Jahr kann ich von dieser Community wirklich behaupten, dass viele hier zu Freunden geworden sind und ich freue mich schon jetzt auf die vielen neuen Gesichter, die wir hoffentlich noch durch andere Spiele bei uns begrüßen können dürfen. Ich darf zudem behaupten, dass alle unsere alteingesessenen Mitglieder dahingehend sehr aufgeschlossen sind und jeden, der ein Teil dieser Community werden möchte und unsere Grundgedanken von nettem, loyalem und fairem Umgang miteinander auch als seine ansieht, mit offenen Armen empfangen; dazu hat die Community gemeinsam sogar einen Hexenzirkelkodex verfasst.

Ich, als Leiterin dieser Community, habe sehr viel Zeit und Herz in die Entwicklung diverser Projekte gesteckt, in denen es oft auch um ganz grundlegende Dinge des menschlichen Miteinanders ging. Ich bin selbst darin gewachsen, habe viel gelernt und bin sehr stolz darauf, ein paar wirklich interessante und besondere Charaktere in dieser Community zu vereinen.


"Frei zu sein bedeutet nicht nur seine eigenen Ketten abzulegen, sondern sein Leben so respektvoll zu leben, dass es die Freiheit anderer steigert." - Nelson Mandela

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Samara« (25. Mai 2014, 01:45)


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