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Freitag, 24. Oktober 2014, 18:13

Bundesländer - 16 minus X

Ich bin durch einen Freund auf einen Kommentar in der Süddeutschen gestoßen.

Der Titel:
Bundesländer - 16 minus X
Nur noch sechs Bundesländer? Die Neuordnung der Bundesrepublik, wie sie die saarländische Ministerpräsidentin ins Spiel bringt, ist überfällig. Die Fusion von Ländern macht deren Zukunft besser.

Dieser Kommentar bezieht sich auf auf einen Vorschlag der saarländischen Ministerpräsidentin. Sie will damit die ärmeren Länder entlasten.



Was meint ihr? Könntet ihr euch vorstellen, dass Deutschland nur noch in 6-8 Bundesländer aufgeteilt wäre? Und vor allem: Bringt es wirklich das erhoffte Ziel? Wie sieht es mit einem möglichen "Identitätsverlust" aus?

Ich bin auf eure Kommentare gespannt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bluemotion« (24. Oktober 2014, 18:18)


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Freitag, 24. Oktober 2014, 22:15

Die Idee an für sich ist Vllt nicht schlecht aber ich würde nicht zustimmen bei einer Wahl. Der Identitätsverlust wäre zu groß und wie sollten die Neuen Bundesländer dann heißen. Außerdem werde ich mich nicht auf eine Stufe mit Thüringen, Rheinland Pfalz und dem Saarland stellen dafür ist Hessen zu gut *troll*
Bisherige Brüller im TS

 Spoiler


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yayabings (25.10.2014)

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Samstag, 25. Oktober 2014, 12:15

Also der Vorschlag von oben ist nur als Beispiel gedacht und aus Wikpedia. Demnach würden die Bundesländer so heißen:
  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Mittelrhein-Thüringen (HE/TH/RP/SL)
  • Nordrhein-Westfalen
  • Hansebund (NI/SH/HH/MV/HB)
  • Brandenburg-Sachsen (SN/BE/BB/ST)
Gut, ich als NRWler hätte jetzt keine so großen Probleme mit einem Identifikationsverlust, denn generell bin ich Kölner oder halt Rheinländer. ;)

yayabings

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Samstag, 25. Oktober 2014, 12:56

Da sieht man doch schon ma das ,dass humbuck alles ist und hoffentlich auch bleibt, allein schon weil bayern bayern bleibt. Hessen ist in der gruppierung das wirtschaftsliche und entwickelste bundesland, ich fände es scheiße für die anderen bundesländer mit zu arbeiten wenn manch andere einfach ihr Bundesland bleiben.

Andernfalls fände ich es gut wenn wir mit Rheinland-pfalz zusammen gelegt würden weil Wiesbaden und Mainz eigentlich eine stadt schon fast ist. Dann würde die bahn vllt ein bisschen günstiger Und wir wären Dan RheinMainHessenPfalz
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nikM51

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Samstag, 25. Oktober 2014, 16:08

Ich bin klar für eine Zusammenkegung mit dem Ziel, wirtschaftlich und kulturell starke Länder zu schaffen. Das Identitätsproblem ist ein Scheinproblem. Lokalpatriotismus gibt es auch in Zentralstaaten wie Frankreich.

Ein solcher Zusammenschluss würde die Demokratie und den Förderalismus stärken, der z. Zt. dirch die ständigen, kleinlichen Streiereien um den Länderfinanzausgleich und den Ost-Westausgleich leidet.
Ein Land wie das Saarland - ein Beispiel unter vielen - leistet sich ein teures Parlamaent mit Überhängsmandaten, das dann doch nicht viel zu melden hat, und eine eigene Regierung, die die entscheidenden Probleme nicht anpacken kann, weil sie sich einfach innerhalb des kleinen Landes nicht lösen lassen.
Das trägt langfristig nicht zur Stabilisierung der Demokratie bei sondern fördert eher die Polilikverdrossenheit.

Die Kosten für den Unterhalz des politischen Systems und der Verwaltung könnten m. E. beträchtlich gesenkt werden.
Die Raumplanung, z. B. die Ansiedlung von Ondustrien könnte wirksammer umgesetzt werden uvm.

Samara

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Samstag, 25. Oktober 2014, 16:51

Wirkt vielleicht ein wenig extrem, aber wenn man schon etwas zusammenlegen will, warum dann nicht alles? Vielleicht würde eine Abschaffung von Bundesländern auch eines Tages gegen diese "Länderfeindlichkeiten" wirken...
Wenn man so oft umzieht, wie ich es getan habe, ist es schon erschreckend, was man alles hört, wer wen, aus welchen Gründen nicht mag...


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Samstag, 25. Oktober 2014, 18:32

So sind deutsche doch nunmal hat man keine feinde hat mein kein spaß am leben oder wie war das dein nachber ist dein größter feind ?
Ich glaube deutschland is so oder so nicht mehr zu helfen... In vielen hinsichten wie zahlen zu viel für andere ländere anstatt im eigenen land aufzuräumen und da wird das geld auch nur raus geworfen und nicht wirklich angelegt.
Man sieht ja Berlin sein wunder flughafen ;)
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devcon

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Samstag, 25. Oktober 2014, 19:03

Ich hab den Spruch "Dem gemeinen Deutschen gehts nicht gut wenn er nichts hat worüber er sich aufregen kann" schon echt lieb gewonnen aber meiner Beobachtung nach beschränkt sich das nicht auf die Deutschen, das ist schlicht eine mehr oder weniger weit verbreitete menschliche Eigenschaft.

Noch ist Deutschland zu helfen, wenn wir endlich mal Frau Alternativlos loswerden. Man kann nicht unendlich lange schweigend auf der Stelle stehenbleiben, während der Rest der Welt sich weiterdreht.

Und was unseren Flughafen angeht ... das kann überall passieren und tut es auch. Wenn ich allerdings die Geschichten bedenke, die ich so über unseren Ex-Bürgermeister gehört habe, kann ich mir grob ausmalen was da vorgefallen ist und bin froh, dass es BISHER (man bedenke: z.Z. ist Mehdorn am Werk. Er ist nicht gerade für seine herausragenden technischen Entscheidungen bekannt. Hoffen wir, dass er sich ordentliche Berater besorgt hat) nicht schlimmer ist.

So jetzt aber mal zum Thema: mir persönlich ist es schnurzpiepegal wie mein Bundesland heißt und wie viele weitere es gibt. Was die Länderfeindlichkeiten angeht: die sind mMn kaum bis garnicht vorhanden. Selbst wenn die Menschen nach dem 2. Bier Sätze wie "die Schwaben sind doch scheiße" raushauen, sagt das nicht aus, dass sie Schwaben scheiße finden, sondern nur, dass sie mit ein paar von denen so ihre Probleme hatten. Meistens meckert man dann doch an normalen menschlichen Fehlern rum (wer in Berlin P-Berg ne Bäckerei aufmacht und "Wecken" verkauft, der weiß ganz genau, was er damit erzeugen will) und am Ende piesackt man sich maximal. Ich hab nichts gegen die Schwaben, ich hab allerdings was gegen Vollidioten, die als Gast mit einer Dampfwalzenmentalität angerollt kommen und erwarten, dass man sie wortlos missionieren lässt.

Man identifiziert sich mit seiner Heimat, das tut jeder. In welchem Umfang ist dann doch ganz unterschiedlich. Bei mir beschränkt es sich auf meine Stadt, bei anderen siehts anders aus: den reicht ihre Straße und manche brauchen die halbe Bundesrepublik wie "Westdeutschland da komm ich her".

Mein Vorschlag: Vorschläge bezüglich Namen & Größe in der Bevölkerung sammeln und dann einen Volksentscheid durchführen. Alle anderen Vorgehensweisen würde ich bei diesem Thema kategorisch ablehnen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »devcon« (25. Oktober 2014, 19:22)


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Samstag, 25. Oktober 2014, 19:54

Ich bin zwar jetzt zwar noch sehr neu in dem Öffentlichen Recht ( 1. Semester Wirtschaftsrecht) aber ich glaube nach Artikel 79 Absatz 3 Grundgesetzt ist die neu Gliederung des Bundes nicht so einfach möglich.

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Samstag, 25. Oktober 2014, 22:01

Mein Vorschlag: Vorschläge bezüglich Namen & Größe in der Bevölkerung sammeln und dann einen Volksentscheid durchführen. Alle anderen Vorgehensweisen würde ich bei diesem Thema kategorisch ablehnen.

Ein Volksentscheid ist ein zweischneidiges Schwert.
man sollte sich immer vor Augen führen, wer ''Mutti'' überhaupt all die Jahre im Amt gelassen hat.
- Richtig, das Volk.
Man braucht eine Regierung, die mal das Zepter in die Hand nimmt, bzw. einen Plan hat und diesen auch konsequent durchsetzt.Leider wird jeder, der eine Idee hat sofort in der Luft zerrissen. Dies ist noch ein Indiz dafür, dass der Großteil der Bevölkerung mit der Aktuellen Situation soweit zufrieden ist. Die Zahl der Menschen, die etwas Bewegen wollen, ist einfach zu niedrig.

Deutschland ist an einem Punkt des Stillstandes angelangt und solange nichts passiert, wird sich daran wohl so schnell auch nichts ändern.


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Samstag, 25. Oktober 2014, 22:38

Wirkt vielleicht ein wenig extrem, aber wenn man schon etwas zusammenlegen will, warum dann nicht alles? Vielleicht würde eine Abschaffung von Bundesländern auch eines Tages gegen diese "Länderfeindlichkeiten" wirken...
Wenn man so oft umzieht, wie ich es getan habe, ist es schon erschreckend, was man alles hört, wer wen, aus welchen Gründen nicht mag...
Ganz ganz schlechte Idee.

Die großen Entscheidungen übernimmt natürlich die Bundesregierung, aber gerade solche Sachen wie z.B. die Bildung oder die Polizei bestimmt jedes Bundesland selber. Dies hat natürlich auch einen Grund, denn dadurch das eben jedes Bundesland einen besseren Überblick über die regionalen Bedingungen hat´, können sie solche Entscheidungen diesen entsprechend anpassen.

Wäre alles nur ein großes Land müssten Gesetze bzw Regelungen allgemeingültig sein, was aber durch verschiedene vor allem wirtschaftliche Faktoren nicht so einfach umzusetzen wäre.


Samara

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Samstag, 25. Oktober 2014, 23:01

Irgendwann wird es sowieso darauf hinaus laufen, das zeichnet sich ja heute schon ab.


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Sonntag, 26. Oktober 2014, 00:39

Starke Zentralregierungen wie in Frankreich, Großbritannien oder Spanien neigen dazu, die Bedürfnisse der Menschen an der Peripherie zu übersehen. Die Abspaltungstendenzen von Korsika, Schottland und Katalonien, die Konflikte in Nordirland und im Bakenland kommen nicht von ungefähr. Trotz aller Schwächen hat uns der Förderalismus uns bisher davor bewahrt.

Allerdings wird die wirtschaftliche Dynamik mittelfristig die Bildung wettbewerbsfähiger Länder erzwingen, die einander auf Augenhöhe begegnen können. Zur Zeit trocknet die kommunale Selbstverwaltung aus, weil die klammen Länder den Kommunen ständig neue Aufgaben aufdrücken ohne ausreichende Finanzierung.

Die EU hat uns die längste Friedenszeit in der Geschichte des Kontinents gebracht. Sie neigt aber zwangsläufig zur Einebnung kultureller Unterschider. Da werden starke Bundesländer als Gegengewicht benötigt.

Ich hoffe, dass die Politik die Kraft aufbringt, diese Aufgabe zu bewältigen. Aber nachdem Berlin-Brandenburg an einer dilettantischen Vorbereitung und kleinkariertem Gefeilsche gescheitert ist, wird das noch eine Weile dauern. Die nächste Generation vielleicht.

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Reznikov (26.10.2014), Kastalia (26.10.2014)

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