Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Hexenzirkel Multigaming-Community Forum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

Kanaba

Profi

  • »Kanaba« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 799

Mitglied seit: 10. Juli 2012

Danksagungen: 235

  • Private Nachricht senden

1

Freitag, 7. Juni 2013, 10:57

Kanabas Wissensecke

Wer-stoppt-die-Steuerverschwendung?

Klick MICH


P.S.: Keine Kommentare abgeben!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kanaba« (11. Juni 2013, 17:15)


Kanaba

Profi

  • »Kanaba« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 799

Mitglied seit: 10. Juli 2012

Danksagungen: 235

  • Private Nachricht senden

2

Samstag, 8. Juni 2013, 18:07

Gestern in der Nähe von Düsseldorf: Bei einem Wohltätigkeitsessen zugunsten von Schülern mit Lernschwierigkeiten hielt der Vater eines der Kinder eine Rede, die so schnell keiner der anwesenden vergessen wird.

Nachdem er die Schule und ihre Mitarbeiter in höchsten Tönen gelobt hatte,
stellte er folgende Frage:

"Wenn keine störenden äußeren Einflüsse zum Tragen kommen,
gerät alles, was die Natur anpackt,
zur Perfektion.
Aber mein Sohn Shay ist nicht so lernfähig wie andere Kinder.

Er ist nicht in der Lage, die Dinge so zu verstehen wie andere Kinder.
Wo ist die natürliche Ordnung der Dinge bei meinem Sohn?"

Das Publikum war angesichts dieser Frage vollkommen stumm.

Dann erzählte er die folgende Geschichte:

Shay und ich waren einmal an einem Park vorbeigekommen,
in dem einige Jungen, die Shay kannte,
Baseball spielten.
Shay fragte: "Glaubst du, sie lassen mich mitspielen?"
Ich wusste, dass die meisten der Jungen jemanden wie Shay
nicht in ihrer Mannschaft haben wollten,
aber als Vater war mir auch Folgendes klar:
Wenn mein Sohn mitspielen durfte,
dann würde dies ihm ein< Dazugehörigkeitsgefühl> geben,
nach dem er sich so sehr sehnte,
und auch die Zuversicht,
trotz seiner Behinderung von anderen akzeptiert zu werden.

Ich ging also zu einem der Jungen auf dem Spielfeld und fragte,
ohne allzu viel zu erwarten, ob Shay mitspielen könne.
Der Junge schaute sich hilfesuchend um und sagte:
"Wir haben schon sechs Runden verloren und das Spiel ist gerade beim achten Inning.
Ich glaube schon, dass er mitspielen kann.
Wir werden versuchen, ihn dann beim neunten Inning
an den Schläger kommen zu lassen."

Shay kämpfte sich nach drüben zur Bank der Mannschaft
und zog sich mit einem breiten Grinsen ein Trikot des Teams an.
Ich schaute mit Tränen in den Augen und Wärme im Herzen zu.
Die Jungen sahen, wie ich mich freute, weil mein Sohn mitspielen durfte.

Am Ende des achten Innings hatte Shays Team ein paar Runden gewonnen,
lag aber immer noch um drei im Rückstand.
Mitten im neunten Inning zog sich Shay den Handschuh an
und spielte im rechten Feld mit.
Auch wenn keine Schläge in seine Richtung gelangten,
war er doch begeistert, dass er mit dabei sein durfte,
und grinste bis zu beiden Ohren, als ich ihm von der Tribüne aus zuwinkte.

Am Ende des neunten Innings holte Shays Mannschaft noch einen Punkt.
In der jetzigen Ausgangslage war der nächste Run ein potenzieller Siegesrun,
und Shay kam als Nächster an die Reihe.

Würden sie in diesem Moment Shay den Schläger überlassen
und damit die Chance, das Spiel zu gewinnen, aufs Spiel setzen?

Überraschenderweise bekam Shay den Schläger.
Jeder wusste, dass ein Treffer so gut wie unmöglich war,
denn Shay wusste nicht einmal,
wie er den Schläger richtig halten sollte,
geschweige denn, wie er den Ball schlagen sollte.

Als Shay allerdings an den Abschlagpunkt trat,
merkte der Pitcher,
dass die gegnerische Mannschaft in diesem Moment
nicht gerade auf den Sieg aus zu sein schien,
und warf den Ball so vorsichtig,
dass Shay ihn wenigstens treffen konnte.

Beim ersten Pitch schwankte Shay etwas unbeholfen zur Seite und schlug vorbei.

Der Pitcher ging wieder ein paar Schritte nach vorn
und warf den Ball vorsichtig in Shays Richtung.

Als der Pitch hereinkam,
hechtete Shay zum Ball
und schlug ihn tief nach unten gezogen zurück zum Pitcher.

Das Spiel wäre nun gleich zu Ende.

Der Pitcher nahm den tiefen Ball auf
und hätte ihn ohne Anstrengung zum ersten Baseman werfen können.
Shay wäre dann rausgeflogen, und das Spiel wäre beendet gewesen.

Aber stattdessen warf der Pitcher den Ball über den Kopf des ersten Basemans
und außer Reich- weite der anderen Spieler.
Von der Tribüne und von beiden Teams schallte es:
"Shay lauf los! Lauf los!"

Noch nie im Leben war Shay so weit gelaufen,
aber er schaffte er bis First Base.
Mit weit aufgerissenen Augen und etwas verwundert hetzte er die Grundlinie entlang.
Alle schrien: "Lauf weiter, lauf weiter!"
Shay holte tief Atem und lief unbeholfen,
aber voller Stolz weiter, um ans Ziel zu gelangen.

Als Shay um die Ecke zur zweiten Basis bog,
hatte der rechte Feldspieler den Ball ...
er war der kleinste Junge im Team,
der jetzt seine erste Chance hatte, zum Held seines Teams zu werden.

Er hätte den Ball dem zweiten Baseman zuwerfen können,
aber er hatte verstanden,
was der Pitcher vorhatte,
und so warf er den Ball absichtlich ganz hoch
und weit über den Kopf des dritten Basemans.

Also rannte Shay wie im Delirium zur dritten Basis,
während die Läufer vor ihm die Stationen bis nach Hause umrundeten.
Alle schrien nun:
"Shay, Shay, Shay, lauf weiter, lauf weiter"

Shay erreichte die dritte Basis,
weil der gegnerische Shortstop ihm zur Hilfe gelaufen kam
und ihn in die richtige Richtung der dritten Basis gedreht und gerufen hatte:
"Lauf zur dritten!" "Shay, lauf zur dritten!"

Als Shay die dritte Basis geschafft hatte,
waren alle Spieler beid er Teams und die Zuschauer auf den Beinen und riefen:
"Shay, lauf nach Hause! Lauf nach Hause!"

Shay lief nach Hause,
trat auf die Platte und wurde als Held des Tages gefeiert,
der den Grand Slam erreicht
und den Sieg für seine Mannschaft davongetragen hatte.

"An diesem Tag", so sagte der Vater,
während ihm die Tränen übers Gesicht liefen,
"brachten die Spieler von beiden Mannschaften ein Stück wahrer Liebe
und Menschlichkeit in Shays Welt."

Der Vater fuhr fort: "Ich bin der Meinung, wenn ein Kind so ist wie Shay,
das geistig und körperlich behindert zur Welt kommt,
dann entsteht die Möglichkeit,
wahre menschliche Natur in die Tat umzusetzen,
und es liegt nur daran, wie die Menschen dieses Kind behandeln."

Shay erlebte keinen weiteren Sommer mehr.
Er starb im folgenden Winter und hatte nie vergessen,
wie es war,
ein Held zu sein und mich so glücklich gemacht zu haben und zu sehen,
wie die Mutter ihren kleinen Helden unter Tränen umarmte,
als er nach Hause kam!"

NUN NOCH EINE KLEINE FUßNOTE ZU DIESER GESCHICHTE:

Viele scheinbar triviale zwischenmenschliche Kontakte stellen uns vor die Wahl: Geben wir ein bisschen Liebe und Menschlichkeit weiter oder verpassen wir diese Chance und machen die Welt dadurch ein bisschen kälter?

Ein weiser Mann sagte einmal, jede Gesellschaft sei danach zu beurteilen, wie sie ihre am wenigsten gesegneten Mitglieder behandle.
Du hast nun zwei Möglichkeiten:

1. Schließe diese Seite..........

2. Du kopierst Sie mit in Dein Profil damit noch viele Leute
die Geschichte lesen!


Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Kastalia (08.06.2013), Maddin (08.06.2013), Roc (09.06.2013), The_Risk (14.06.2013), Reznikov (06.01.2014)

Maddin

Profi

  • »Maddin« ist männlich

Beiträge: 1 105

Mitglied seit: 8. Juli 2012

Wohnort: Würzburg

Danksagungen: 180

  • Private Nachricht senden

3

Samstag, 8. Juni 2013, 20:16

*heul*

 Spoiler


Kanaba

Profi

  • »Kanaba« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 799

Mitglied seit: 10. Juli 2012

Danksagungen: 235

  • Private Nachricht senden

4

Dienstag, 11. Juni 2013, 17:10

Dürfen wir Tiere essen?




An die Admins und Mod:
Bitte löscht jeden Beitrag der nicht von mir ist. Ich möchte, das der Thread von jeglichen Kommentaren frei bleibt. Diskussionen können in seperaten Themen besprochen werden!

Danke!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kanaba« (11. Juni 2013, 17:14)


Kanaba

Profi

  • »Kanaba« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 799

Mitglied seit: 10. Juli 2012

Danksagungen: 235

  • Private Nachricht senden

Kanaba

Profi

  • »Kanaba« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 799

Mitglied seit: 10. Juli 2012

Danksagungen: 235

  • Private Nachricht senden

6

Montag, 17. Juni 2013, 22:48



Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Reznikov (17.06.2013)

devcon

Super Moderator

Beiträge: 1 593

Mitglied seit: 10. Juli 2012

Wohnort: Berlin

Danksagungen: 353

  • Private Nachricht senden

7

Montag, 17. Juni 2013, 22:58

Pispeeers ich will ein Kind von dir!

Ne ehrlich - der Mann ist absolut genial. Nicht nur, dass er die politischen Bedrücknisse genial verpackt, nein, die sarkastischen Vergleiche sind auch alle präzise und schlüssig.

Pispers for ... something important.

Kanaba

Profi

  • »Kanaba« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 799

Mitglied seit: 10. Juli 2012

Danksagungen: 235

  • Private Nachricht senden

8

Donnerstag, 20. Juni 2013, 09:53



Obamas's Rede im Wortlaut:

Hello, Berlin! (Applause.) Thank you, Chancellor Merkel, for your leadership, your friendship, and the example of your life - from a child of the East to the leader of a free and united Germany.

As I've said, Angela and I don't exactly look like previous German and American leaders. But the fact that we can stand here today, along the fault line where a city was divided, speaks to an eternal truth: No wall can stand against the yearning of justice, the yearnings for freedom, the yearnings for peace that burns in the human heart. (Applause.)

Mayor Wowereit, distinguished guests, and especially the people of Berlin and of Germany - thank you for this extraordinarily warm welcome. In fact, it's so warm and I feel so good that I'm actually going to take off my jacket, and anybody else who wants to, feel free to. (Applause.) We can be a little more informal among friends. (Applause.)

As your Chancellor mentioned, five years ago I had the privilege to address this city as senator. Today, I'm proud to return as President of the United States. (Applause.) And I bring with me the enduring friendship of the American people, as well as my wife, Michelle, and Malia and Sasha. (Applause.) You may notice that they're not here. The last thing they want to do is to listen to another speech from me. (Laughter.) So they're out experiencing the beauty and the history of Berlin. And this history speaks to us today.

Here, for thousands of years, the people of this land have journeyed from tribe to principality to nation-state; through Reformation and Enlightenment, renowned as a "land of poets and thinkers," among them Immanuel Kant, who taught us that freedom is the "unoriginated birthright of man, and it belongs to him by force of his humanity."

Here, for two centuries, this gate stood tall as the world around it convulsed - through the rise and fall of empires; through revolutions and republics; art and music and science that reflected the height of human endeavor, but also war and carnage that exposed the depths of man's cruelty to man.$$$

It was here that Berliners carved out an island of democracy against the greatest of odds. As has already been mentioned, they were supported by an airlift of hope, and we are so honored to be joined by Colonel Halvorsen, 92 years old - the original "candy bomber." We could not be prouder of him. (Applause.) I hope I look that good, by the way, when I'm 92. (Laughter.)

During that time, a Marshall Plan seeded a miracle, and a North Atlantic Alliance protected our people. And those in the neighborhoods and nations to the East drew strength from the knowledge that freedom was possible here, in Berlin - that the waves of crackdowns and suppressions might therefore someday be overcome.

Today, 60 years after they rose up against oppression, we remember the East German heroes of June 17th. When the wall finally came down, it was their dreams that were fulfilled. Their strength and their passion, their enduring example remind us that for all the power of militaries, for all the authority of governments, it is citizens who choose whether to be defined by a wall, or whether to tear it down. (Applause.)

And we're now surrounded by the symbols of a Germany reborn. A rebuilt Reichstag and its glistening glass dome. An American embassy back at its historic home on Pariser Platz. (Applause.) And this square itself, once a desolate no man's land, is now open to all. So while I am not the first American President to come to this gate, I am proud to stand on its Eastern side to pay tribute to the past. (Applause.)

For throughout all this history, the fate of this city came down to a simple question: Will we live free or in chains? Under governments that uphold our universal rights, or regimes that suppress them? In open societies that respect the sanctity of the individual and our free will, or in closed societies that suffocate the soul?

As free peoples, we stated our convictions long ago. As Americans, we believe that "all men are created equal" with the right to life and liberty, and the pursuit of happiness. And as Germans, you declared in your Basic Law that "the dignity of man is inviolable." (Applause.) Around the world, nations have pledged themselves to a Universal Declaration of Human Rights, which recognizes the inherent dignity and rights of all members of our human family.$$$

And this is what was at stake here in Berlin all those years. And because courageous crowds climbed atop that wall, because corrupt dictatorships gave way to new democracies, because millions across this continent now breathe the fresh air of freedom, we can say, here in Berlin, here in Europe - our values won. Openness won. Tolerance won. And freedom won here in Berlin. (Applause.)

And yet, more than two decades after that triumph, we must acknowledge that there can, at times, be a complacency among our Western democracies. Today, people often come together in places like this to remember history - not to make it. After all, we face no concrete walls, no barbed wire. There are no tanks poised across a border. There are no visits to fallout shelters. And so sometimes there can be a sense that the great challenges have somehow passed. And that brings with it a temptation to turn inward - to think of our own pursuits, and not the sweep of history; to believe that we've settled history's accounts, that we can simply enjoy the fruits won by our forebears.$$$

But I come here today, Berlin, to say complacency is not the character of great nations. Today's threats are not as stark as they were half a century ago, but the struggle for freedom and security and human dignity - that struggle goes on. And I've come here, to this city of hope, because the tests of our time demand the same fighting spirit that defined Berlin a half-century ago.$$$

Chancellor Merkel mentioned that we mark the anniversary of President John F. Kennedy's stirring defense of freedom, embodied in the people of this great city. His pledge of solidarity - "Ich bin ein Berliner" - (applause) - echoes through the ages. But that's not all that he said that day. Less remembered is the challenge that he issued to the crowd before him: "Let me ask you," he said to those Berliners, "let me ask you to lift your eyes beyond the dangers of today" and "beyond the freedom of merely this city." Look, he said, "to the day of peace with justice, beyond yourselves and ourselves to all mankind."

President Kennedy was taken from us less than six months after he spoke those words. And like so many who died in those decades of division, he did not live to see Berlin united and free. Instead, he lives forever as a young man in our memory. But his words are timeless because they call upon us to care more about things than just our own self-comfort, about our own city, about our own country. They demand that we embrace the common endeavor of all humanity.$$$

And if we lift our eyes, as President Kennedy called us to do, then we'll recognize that our work is not yet done. For we are not only citizens of America or Germany - we are also citizens of the world. And our fates and fortunes are linked like never before.$$$

We may no longer live in fear of global annihilation, but so long as nuclear weapons exist, we are not truly safe. (Applause.) We may strike blows against terrorist networks, but if we ignore the instability and intolerance that fuels extremism, our own freedom will eventually be endangered. We may enjoy a standard of living that is the envy of the world, but so long as hundreds of millions endure the agony of an empty stomach or the anguish of unemployment, we're not truly prosperous. (Applause.)

I say all this here, in the heart of Europe, because our shared past shows that none of these challenges can be met unless we see ourselves as part of something bigger than our own experience. Our alliance is the foundation of global security. Our trade and our commerce is the engine of our global economy. Our values call upon us to care about the lives of people we will never meet. When Europe and America lead with our hopes instead of our fears, we do things that no other nations can do, no other nations will do. So we have to lift up our eyes today and consider the day of peace with justice that our generation wants for this world.

I'd suggest that peace with justice begins with the example we set here at home, for we know from our own histories that intolerance breeds injustice. Whether it's based on race, or religion, gender or sexual orientation, we are stronger when all our people - no matter who they are or what they look like - are granted opportunity, and when our wives and our daughters have the same opportunities as our husbands and our sons. (Applause.)

When we respect the faiths practiced in our churches and synagogues, our mosques and our temples, we're more secure. When we welcome the immigrant with his talents or her dreams, we are renewed. (Applause.) When we stand up for our gay and lesbian brothers and sisters and treat their love and their rights equally under the law, we defend our own liberty as well. We are more free when all people can pursue their own happiness. (Applause.) And as long as walls exist in our hearts to separate us from those who don't look like us, or think like us, or worship as we do, then we're going to have to work harder, together, to bring those walls of division down.

Peace with justice means free enterprise that unleashes the talents and creativity that reside in each of us; in other models, direct economic growth from the top down or relies solely on the resources extracted from the earth. But we believe that real prosperity comes from our most precious resource - our people. And that's why we choose to invest in education, and science and research. (Applause.)

And now, as we emerge from recession, we must not avert our eyes from the insult of widening inequality, or the pain of youth who are unemployed. We have to build new ladders of opportunity in our own societies that - even as we pursue new trade and investment that fuels growth across the Atlantic.

America will stand with Europe as you strengthen your union. And we want to work with you to make sure that every person can enjoy the dignity that comes from work - whether they live in Chicago or Cleveland or Belfast or Berlin, in Athens or Madrid, everybody deserves opportunity. We have to have economies that are working for all people, not just those at the very top. (Applause.)

Peace with justice means extending a hand to those who reach for freedom, wherever they live. Different peoples and cultures will follow their own path, but we must reject the lie that those who live in distant places don't yearn for freedom and self-determination just like we do; that they don't somehow yearn for dignity and rule of law just like we do. We cannot dictate the pace of change in places like the Arab world, but we must reject the excuse that we can do nothing to support it. (Applause.)

We cannot shrink from our role of advancing the values we believe in - whether it's supporting Afghans as they take responsibility for their future, or working for an Israeli-Palestinian peace - (applause) - or engaging as we've done in Burma to help create space for brave people to emerge from decades of dictatorship. In this century, these are the citizens who long to join the free world. They are who you were. They deserve our support, for they too, in their own way, are citizens of Berlin. And we have to help them every day. (Applause.)

Peace with justice means pursuing the security of a world without nuclear weapons - no matter how distant that dream may be. And so, as President, I've strengthened our efforts to stop the spread of nuclear weapons, and reduced the number and role of America's nuclear weapons. Because of the New START Treaty, we're on track to cut American and Russian deployed nuclear warheads to their lowest levels since the 1950s. (Applause.)

But we have more work to do. So today, I'm announcing additional steps forward. After a comprehensive review, I've determined that we can ensure the security of America and our allies, and maintain a strong and credible strategic deterrent, while reducing our deployed strategic nuclear weapons by up to one-third. And I intend to seek negotiated cuts with Russia to move beyond Cold War nuclear postures. (Applause.)

At the same time, we'll work with our NATO allies to seek bold reductions in U.S. and Russian tactical weapons in Europe. And we can forge a new international framework for peaceful nuclear power, and reject the nuclear weaponization that North Korea and Iran may be seeking.

America will host a summit in 2016 to continue our efforts to secure nuclear materials around the world, and we will work to build support in the United States to ratify the Comprehensive Nuclear Test Ban Treaty, and call on all nations to begin negotiations on a treaty that ends the production of fissile materials for nuclear weapons. These are steps we can take to create a world of peace with justice. (Applause.)

Peace with justice means refusing to condemn our children to a harsher, less hospitable planet. The effort to slow climate change requires bold action. And on this, Germany and Europe have led.

In the United States, we have recently doubled our renewable energy from clean sources like wind and solar power. We're doubling fuel efficiency on our cars. Our dangerous carbon emissions have come down. But we know we have to do more - and we will do more. (Applause.)

With a global middle class consuming more energy every day, this must now be an effort of all nations, not just some. For the grim alternative affects all nations - more severe storms, more famine and floods, new waves of refugees, coastlines that vanish, oceans that rise. This is the future we must avert. This is the global threat of our time. And for the sake of future generations, our generation must move toward a global compact to confront a changing climate before it is too late. That is our job. That is our task. We have to get to work. (Applause.)

Peace with justice means meeting our moral obligations. And we have a moral obligation and a profound interest in helping lift the impoverished corners of the world. By promoting growth so we spare a child born today a lifetime of extreme poverty. By investing in agriculture, so we aren't just sending food, but also teaching farmers to grow food. By strengthening public health, so we're not just sending medicine, but training doctors and nurses who will help end the outrage of children dying from preventable diseases. Making sure that we do everything we can to realize the promise - an achievable promise - of the first AIDS-free generation. That is something that is possible if we feel a sufficient sense of urgency. (Applause.)$$$

Our efforts have to be about more than just charity. They're about new models of empowering people - to build institutions; to abandon the rot of corruption; to create ties of trade, not just aid, both with the West and among the nations they're seeking to rise and increase their capacity. Because when they succeed, we will be more successful as well. Our fates are linked, and we cannot ignore those who are yearning not only for freedom but also prosperity.$$$

And finally, let's remember that peace with justice depends on our ability to sustain both the security of our societies and the openness that defines them. Threats to freedom don't merely come from the outside. They can emerge from within - from our own fears, from the disengagement of our citizens.

For over a decade, America has been at war. Yet much has now changed over the five years since I last spoke here in Berlin. The Iraq war is now over. The Afghan war is coming to an end. Osama bin Laden is no more. Our efforts against al Qaeda are evolving.$$$

And given these changes, last month, I spoke about America's efforts against terrorism. And I drew inspiration from one of our founding fathers, James Madison, who wrote, "No nation could preserve its freedom in the midst of continual warfare." James Madison is right - which is why, even as we remain vigilant about the threat of terrorism, we must move beyond a mindset of perpetual war. And in America, that means redoubling our efforts to close the prison at Guantanamo. (Applause.) It means tightly controlling our use of new technologies like drones. It means balancing the pursuit of security with the protection of privacy. (Applause.)

And I'm confident that that balance can be struck. I'm confident of that, and I'm confident that working with Germany, we can keep each other safe while at the same time maintaining those essential values for which we fought for.

Our current programs are bound by the rule of law, and they're focused on threats to our security - not the communications of ordinary persons. They help confront real dangers, and they keep people safe here in the United States and here in Europe. But we must accept the challenge that all of us in democratic governments face: to listen to the voices who disagree with us; to have an open debate about how we use our powers and how we must constrain them; and to always remember that government exists to serve the power of the individual, and not the other way around. That's what makes us who we are, and that's what makes us different from those on the other side of the wall. (Applause.)

That is how we'll stay true to our better history while reaching for the day of peace and justice that is to come. These are the beliefs that guide us, the values that inspire us, the principles that bind us together as free peoples who still believe the words of Dr. Martin Luther King Jr. - that "injustice anywhere is a threat to justice everywhere." (Applause.)

And we should ask, should anyone ask if our generation has the courage to meet these tests? If anybody asks if President Kennedy's words ring true today, let them come to Berlin, for here they will find the people who emerged from the ruins of war to reap the blessings of peace; from the pain of division to the joy of reunification. And here, they will recall how people trapped behind a wall braved bullets, and jumped barbed wire, and dashed across minefields, and dug through tunnels, and leapt from buildings, and swam across the Spree to claim their most basic right of freedom. (Applause.)

The wall belongs to history. But we have history to make as well. And the heroes that came before us now call to us to live up to those highest ideals - to care for the young people who can't find a job in our own countries, and the girls who aren't allowed to go to school overseas; to be vigilant in safeguarding our own freedoms, but also to extend a hand to those who are reaching for freedom abroad.

This is the lesson of the ages. This is the spirit of Berlin. And the greatest tribute that we can pay to those who came before us is by carrying on their work to pursue peace and justice not only in our countries but for all mankind.

Vielen Dank. (Applause.) God bless you. God bless the peoples of Germany. And God bless the United States of America. Thank you very much. (Applause.)


Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Whitesnake (20.06.2013)

Kanaba

Profi

  • »Kanaba« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 799

Mitglied seit: 10. Juli 2012

Danksagungen: 235

  • Private Nachricht senden

9

Samstag, 22. Juni 2013, 11:16

Regierung wählt Flüchtlinge nach Qualifikation aus ( Zeit Online )

Akademiker, Christen, Journalisten: Die Bundesregierung will bestimmte Flüchtlinge aus Syrien bevorzugen. Nur ein Drittel soll aus humanitären Gründen aufgenommen werden.

Die Bundesregierung macht die Aufnahme syrischer Bürgerkriegsflüchtlinge in Deutschland nach einem Zeitungsbericht auch von deren Qualifikation abhängig. Rund 1.600 Syrer sollen eine Aufenthaltserlaubnis bekommen, die einen "besonderen Beitrag für den Wiederaufbau des Landes nach dem Konflikt" leisten können, berichtete der Tagesspiegel unter Berufung auf eine interne Anweisung an deutsche Auslandsvertretungen und das UN-Flüchtlingshilfswerk.

Neben Akademikern, Kulturschaffenden und Journalisten gehe es dabei auch um politische Aktivisten, sagte ein Sprecher des Innenministeriums dem Blatt. Nur etwa ein Drittel der Flüchtlinge solle nach humanitären Kriterien ausgewählt werden. Die Regierung hatte angekündigt, in diesem Jahr mindestens 5.000 Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien aufzunehmen. Auch die Religion soll bei der Auswahl eine Rolle spielen.

Wegen des Bürgerkriegs sind derzeit 1,6 Millionen Syrer ins Ausland geflohen, bis Ende des Jahres könnten es nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks 3,45 Millionen Menschen werden. Innerhalb des Bürgerkriegslandes sind bereits 4,25 Millionen Menschen auf der Flucht.

In dem Konflikt deutet zurzeit wenig auf eine politische Lösung hin. Die Gruppe der sogenannten Freunde Syriens kommt am Samstag zu Beratungen in der katarischen Hauptstadt Doha zusammen. Die elf Außenminister wollen ihre Hilfen für die syrische Opposition koordinieren. Dabei dürfte es vor allem um militärische Unterstützung gehen. Die syrischen Rebellen hatten insbesondere um Abwehrwaffen gebeten. Die westlichen Staaten sind aber uneins, ob sie den Rebellen Waffen liefern sollen. Während Frankreich und Großbritannien darauf drängen, ist Deutschland skeptisch bis ablehnend. Die USA hatten kürzlich erklärt, sie wollten den Rebellen militärische Unterstützung leisten.


Link: http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-…d=true#comments


Kommentar eines Users dazu:

"Folgerichtig

ist ein Flüchtling also nicht mehr ein Mensch, der "aus begründeter Furcht vor Verfolgung wegen seiner Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen seiner politischen Überzeugung sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit er besitzt" sondern ein Akademiker der "aus begründeter Furcht vor Verfolgung wegen seiner Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen seiner politischen Überzeugung sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit er besitzt".

Also, quasi Universitätsabschluss sticht Menschsein.

Ich schäme mich für unsere Regierung."


Link: http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-…d=true#comments

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kanaba« (22. Juni 2013, 11:18)


devcon

Super Moderator

Beiträge: 1 593

Mitglied seit: 10. Juli 2012

Wohnort: Berlin

Danksagungen: 353

  • Private Nachricht senden

10

Samstag, 22. Juni 2013, 12:45

Wenn man in Regierungskreisen verkehrt, gibt es kaum noch Entscheidungen vom dualen Typ "Gut oder Böse" sondern lediglich Scheiße in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Deutschland war und ist immernoch ein Land mit sehr offenen Grenzen und einem noch gut funktionierendem Sozialsystem - das funktioniert aber nur so gut, weil viele Leute es mit Steuern füttern. Wenn die Menge der Leute, die in unser Sozialsystem einzahlen, unter einen bestimmten Breakpoint fällt, kollabiert das System ganz einfach. Flüchtlinge aufnehmen JA aber ein so hoch technologisiertes Land wie wir es sind, benötigt nunmal auch Fachkräfte von außerhalb, damit der Laden am laufen bleibt. Nicht alle Deutschen sind Ärzte/Ingenieure/Wissenschaftler.

Was jetzt diskutabel ist, ist die Frage, ob das Verhältnis von 1/3 zu 2/3 angemessen ist - aber das vermag ich nun wirklich nicht zu beurteilen - die Leute, die das beurteilen könnten, sind leider unglaubwürdig.

Ich schäme mich nicht für das Handeln unserer Regierung in diesem Falle - das ist ein saurer Apfel der notwendig ist - aber der ist nur nötig, weil es die Menschen (mal wieder) nicht auf die Reihe kriegen, halbwegs konfliktfrei nebeneinander zu leben. Dafür schäme ich mich schon eher und dieser Scham kennt auch keine Nationen und Grenzen: diesbezüglich sind alle Menschen gleich dumm (und ich vermutlich auch).

Kanaba

Profi

  • »Kanaba« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 799

Mitglied seit: 10. Juli 2012

Danksagungen: 235

  • Private Nachricht senden

11

Mittwoch, 3. Juli 2013, 17:05

Das ägyptische Militär hat der Regierung und der Opposition einen 48-Stunden Ultimatum gelegt, welcher heute, 3.7., um 17 Uhr endet.
Das Militär wird dann eine Roadmap für die politische Zukunft Ägyptens legen.

Hier ein Live-Stream von der überwältigenden ägyptischen Menschenmasse:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/ul…n-a-909251.html


devcon

Super Moderator

Beiträge: 1 593

Mitglied seit: 10. Juli 2012

Wohnort: Berlin

Danksagungen: 353

  • Private Nachricht senden

12

Donnerstag, 4. Juli 2013, 11:13

Das ewige "Der König ist tot, lang lebe der König" geht in die zweite Runde yay. Hoffentlich dauert die etwas länger und muss nicht wieder so abrupt unterbrochen werden.

Kanaba

Profi

  • »Kanaba« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 799

Mitglied seit: 10. Juli 2012

Danksagungen: 235

  • Private Nachricht senden

13

Donnerstag, 4. Juli 2013, 11:50

Militär entmachtet ägyptischen Präsidenten

http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-…militaer-putsch


Kanaba

Profi

  • »Kanaba« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 799

Mitglied seit: 10. Juli 2012

Danksagungen: 235

  • Private Nachricht senden

Kanaba

Profi

  • »Kanaba« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 799

Mitglied seit: 10. Juli 2012

Danksagungen: 235

  • Private Nachricht senden

15

Montag, 15. Juli 2013, 21:12



Kanaba

Profi

  • »Kanaba« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 799

Mitglied seit: 10. Juli 2012

Danksagungen: 235

  • Private Nachricht senden

16

Sonntag, 11. August 2013, 17:17


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kanaba« (22. August 2013, 12:52)


Kanaba

Profi

  • »Kanaba« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 799

Mitglied seit: 10. Juli 2012

Danksagungen: 235

  • Private Nachricht senden

17

Mittwoch, 4. September 2013, 13:19



Kanaba

Profi

  • »Kanaba« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 799

Mitglied seit: 10. Juli 2012

Danksagungen: 235

  • Private Nachricht senden

18

Freitag, 25. Oktober 2013, 01:15



Kanaba

Profi

  • »Kanaba« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 799

Mitglied seit: 10. Juli 2012

Danksagungen: 235

  • Private Nachricht senden

19

Freitag, 25. Oktober 2013, 11:54

Die Erklärung des EU-Gipfels zu NSA-Überwachung

Wegen der Spähvorwürfe gegen den amerikanischen Geheimdienst NSA haben
die Staats- und Regierungschefs der EU bei ihrem Gipfel in Brüssel eine
Erklärung beschlossen. Der Text hat in einer offiziellen deutschen
Fassung folgenden Wortlaut:


„Die Staats- und Regierungschefs haben die jüngsten Entwicklungen in
Bezug auf mögliche Fragen im Zusammenhang mit der Nachrichtengewinnung
und die große Besorgnis, die diese Ereignisse unter den europäischen
Bürgern ausgelöst haben, erörtert. Sie betonen die engen Beziehungen
zwischen Europa und den USA und den Wert dieser Partnerschaft. Sie sind
davon überzeugt, dass die Partnerschaft auf Respekt und Vertrauen
beruhen muss, auch was die Arbeit und die Zusammenarbeit der
Geheimdienste betrifft.


Sie heben hervor, dass die Nachrichtengewinnung ein wesentlicher
Bestandteil des Kampfes gegen den Terrorismus ist. Dies gilt für die
Beziehungen zwischen den europäischen Ländern wie auch für die
Beziehungen zu den USA. Ein Mangel an Vertrauen könnte die notwendige
Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Nachrichtengewinnung beeinträchtigen.


Die Staats- und Regierungschefs nehmen zur Kenntnis, dass Frankreich
und Deutschland bilaterale Gespräche mit den USA führen wollen, um bis
zum Jahresende zu einer Verständigung über die gegenseitigen Beziehungen
auf diesem Gebiet zu gelangen. Sie weisen darauf hin, dass sich andere
EU-Länder gerne an dieser Initiative beteiligen können.


Sie verweisen zudem auf die bestehende Arbeitsgruppe zwischen der EU
und den USA zur damit zusammenhängenden Frage des Datenschutzes und
rufen dazu auf, diesbezüglich rasch konstruktive Fortschritte zu
erzielen.“

Quelle:http://www.faz.net/aktuell/politik/eu-gi…n-12633353.html

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kanaba« (25. Oktober 2013, 13:03)


Kanaba

Profi

  • »Kanaba« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 799

Mitglied seit: 10. Juli 2012

Danksagungen: 235

  • Private Nachricht senden