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  • »VfBEdgar« ist männlich

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41

Montag, 23. September 2013, 13:02

ja habs auch gerade eben gesehen wie krass es in berlin ist xD
Bisherige Brüller im TS

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  • »Morrowind« ist männlich

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42

Montag, 23. September 2013, 15:12

Naja, die Plakate haben eben die Wahrheit gesagt. Es stand geschrieben:

Sicher dat. Jut, ohne Gysi würde die auch niemand wählen, wobei mir PDS sympathischer war als dieser Fusionsmix da.

devcon

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43

Montag, 23. September 2013, 15:14

Da gebe ich dir Recht, Gysi ist in Berlin DER Sympathieträger. Hat auch bei mir funktioniert :p

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44

Montag, 23. September 2013, 15:14

Der Westen sieht schwarz ^__^

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Reznikov (23.09.2013)

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Montag, 23. September 2013, 16:24

Der Postillon hat einen wunderbaren Artikel mit der Überschrift:
„Dicker Nichtwähler auf Sofa genauso einflussreich wie 7 Millionen AfD-, FDP- und Piratenwähler”

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Reznikov (23.09.2013)

Korsakoff

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46

Freitag, 25. Oktober 2013, 20:09

Ein hoch auf Deutsche Bildung!

http://www.youtube.com/watch?v=toXrcuOjjAQ

:D

Maddin

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Samstag, 26. Oktober 2013, 10:42

es tut so weh

devcon

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Samstag, 26. Oktober 2013, 15:52




The_Risk

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Sonntag, 27. Oktober 2013, 09:37

da hat man sich ja natürlich auch wieder die spitzenkandidaten der deutschen jugend rausgepickt XD

devcon

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50

Mittwoch, 4. Dezember 2013, 11:18

Wen soll(te) ich wählen? "Ist egal, gibt eh ne Koalition" - so Wischmeyers Vermutung

 Spoiler



Und voll ins Schwarze getroffen.

Kanaba

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51

Mittwoch, 4. Dezember 2013, 11:41

Ich sehe darin nichts verwerfliches, wenn Parteien nach der Wahl koalieren um eine stabile Regierung aufzubauen. Natürliche gäbe es die Option der Minderheitsregierung, aber Ministerien für die eigene Partei zu sichern und mitregieren zu dürfen, ist attraktiver als auf der Oppositionsseite zu agieren.
Andererseits sollten sich Abgeordnete mit bestem und freiem Gewissen darum bemühen eine Regierung zu bilden um die Stabilität des Staates zu garantieren und den mehrheitlichen Volkswillen unter der Beachtung der Minderheitsrechte durchzusetzen.
Verwerfliche fand ich, dass die SPD von Anfang an es ausgeschlossen hat mit der Linken unter jedwiger Bedingungen zu koalieren ( Sigmar Gabriel hat sogar vor der Wahl gesagt, dass sie nicht mit der CDU koalieren).


devcon

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52

Mittwoch, 4. Dezember 2013, 11:59

So die Theorie - die in der Praxis kaum funktioniert. Würden die Ministerposten nach Fähigkeit besetzt, wären sie absolut parteitransparent. Dass die Ministerposten nur sporadisch nach Fähigkeit vergeben werden, sieht man z.B. an unserer Familienministerin Kristina Schröder. Wenigstens 1x pro Monat haut mich die Frau mit ihren Reden ausm Stuhl. Unsere (mMn überaus fähige) Justizministerin dagegen rührt niemand an - mangels Alternativen?!

Das Koalitionsrecht soll den Wettbewerb der Parteien untereinander entschärfen und eine stabile Mehrheitsregierung ermöglichen - aber zu welchem Preis? Zu dem Preis, dass jeder, der keine Koalition möchte (so gefühlte 80% aller Bundesbürger), doch kein richtiges Wahlrecht mehr hat und dass man eh nicht das bekommen kann, was man will und unter Umständen das kriegt, was man garnicht will (Stichwort Schwarz-Rot und Rot-Grün).

Das Koalitionsrecht senkt die Wahlbeteiligung und das Politikinteresse und meiner Meinung nach werden damit die Stimmen verschreckt, die eben nich nur alle 4 Jahre "wählen was Mutti wählt", "wählen was der liebe Mann wählt", "wählt, was auf den Plakaten so schön bunt ist".

Kanaba

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53

Mittwoch, 4. Dezember 2013, 15:18

Das Koalitionsrecht soll den Wettbewerb der Parteien untereinander entschärfen und eine stabile Mehrheitsregierung ermöglichen - aber zu welchem Preis? Zu dem Preis, dass jeder, der keine Koalition möchte (so gefühlte 80% aller Bundesbürger), doch kein richtiges Wahlrecht mehr hat und dass man eh nicht das bekommen kann, was man will und unter Umständen das kriegt, was man garnicht will (Stichwort Schwarz-Rot und Rot-Grün).

Das Koalitionsrecht senkt die Wahlbeteiligung und das Politikinteresse und meiner Meinung nach werden damit die Stimmen verschreckt, die eben nich nur alle 4 Jahre "wählen was Mutti wählt", "wählen was der liebe Mann wählt", "wählt, was auf den Plakaten so schön bunt ist".
Klick mich für das amtliche Ergebnis der Bundestagswahl

Bei einer Wahlbeteiligung von 71,5 Prozent haben die

- CDU/CSU: 41,5 Prozent
- SPD: 25,7 Prozent
- DIE LINKE: 8,6 Prozent
- GRÜNE: 8,4 Prozent
- Sonstige mit FDP: 15,7 Prozent

aller gültigen Zweitstimmen erhalten. Der Anteil der ungültigen Zweitstimmen betrug 1,3 Prozent, der Anteil der ungültigen Erststimmen 1,5 Prozent.

Ich habe mir die Arbeit gemacht und die Ergebnisse unter der Beachtung der Nicht-Wähler errechnet. Dann erhalten wir folgende realen Ergebnisse:

- CDU/CSU: 29,7 Prozent
- SPD: 18,4 Prozent
- DIE LINKE: 6,1 Prozent
- GRÜNE: 6 Prozent
- Sonstige mit FDP (nicht vertreten im Bundesparlament): 11,2 Prozent

- Nicht-Wähler: 28,6 Prozent

Ich zitiere dich kurz:
"doch kein richtiges Wahlrecht mehr hat und dass man eh nicht das bekommen kann, was man will und unter Umständen das kriegt, was man garnicht will (Stichwort Schwarz-Rot und Rot-Grün)."

Willkommen zur Demokratie. Wenn es dir nicht gefällt, dass fast 30 % der Menschen ( unter der Beachtung der Nicht-Wähler und der ungültigen Stimmen!) CDU/CSU gewählt haben (sogar mehr als die Nicht-Wähler!), ist das dein gutes Recht auf freie Persönlichkeitsmeinung. Aber vorzuwerfen, dass dies kein "Wahlrecht" mehr sei, weil fast jeder dritter Wahlberechtigter für die CDU/CSU stimmt, zeugt in meinen Augen von Frustration und einem kindlichem Verhalten, dem: "Ich mag nicht mehr mitspielen, weil ihr nicht das wählt, was ich will."

Dann zum nächsten Zitat:
"Das Koalitionsrecht senkt die Wahlbeteiligung und das Politikinteresse
und meiner Meinung nach werden damit die Stimmen verschreckt
"

Das ist durchaus möglich und auch ein oft genanntes Argument der Nicht-Wähler. Einzeln gesehen hat jeder von uns einen lächerlichen Einfluss auf die Wahl, aber GEMEINSAM hat man einen sehr großen Einfluss. Wenn diese 28,6 % Nicht-Wähler gewählt hätten und ihre Stimme einer anderen Partei gegeben hätte, die nicht als Volkspartei gelten, die bisher nicht in der Regierung waren oder die nicht im jetzigen Bundesparlament vertreten sind, würden sie merken, wie stark und schnell sie die politische Landschaft verändern könnten. Im Falle der FDP hat sie diesmal zugeschlagen und sie ist erstmals seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland nicht mehr im Bundestag vertreten.
Die CDU/CSU hat in meinen Augen mit einem hevorragendem Wahlergebnis gewonnen und sogar in realen Zahlen die Partei der Nicht-Wähler, die immer in den letzten Wahlen mit erhobenem Zeigefinger von sich behauptet haben sie seien eigentlich die größte Fraktion, besiegt. Ich persönlich kann es nicht nachvollziehen, aber respektiere die Entscheidung und wenn sich die relative Mehrheit für die CDU/CSU beschlossen hat, bitte.

Zum Schluss:
Ein guter Freund sagte mal... "Ich bin froh, dass die CDU/CSU so hoch gewonnen hat. Denn bekanntlich zeigt sich die wahre Fratze des Menschen, wenn er wirklich Macht hat."

P.S.: Ich diskturiere hier nicht mehr weiter, muss für meine Prüfungen lernen!


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Kastalia (04.12.2013)

devcon

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54

Mittwoch, 4. Dezember 2013, 15:49


Ich zitiere dich kurz:
"doch kein richtiges Wahlrecht mehr hat und dass man eh nicht das bekommen kann, was man will und unter Umständen das kriegt, was man garnicht will (Stichwort Schwarz-Rot und Rot-Grün)."

Willkommen zur Demokratie. Wenn es dir nicht gefällt, dass fast 30 % der Menschen ( unter der Beachtung der Nicht-Wähler und der ungültigen Stimmen!) CDU/CSU gewählt haben (sogar mehr als die Nicht-Wähler!), ist das dein gutes Recht auf freie Persönlichkeitsmeinung. Aber vorzuwerfen, dass dies kein "Wahlrecht" mehr sei, weil fast jeder dritter Wahlberechtigter für die CDU/CSU stimmt, zeugt in meinen Augen von Frustration und einem kindlichem Verhalten, dem: "Ich mag nicht mehr mitspielen, weil ihr nicht das wählt, was ich will."


Das hast du vollkommen falsch verstanden glaub ich ^^

Es sind beide Seiten (CxU und SPD) betroffen, nur die meisten raffen es nicht oder es interessiert sie nicht. Die 41,5%, die sich für die CDU/CSU entschieden haben, hatten mit Sicherheit ihre Gründe und Argumente, der SPD ihre Stimme nicht zu geben - und dennoch, obwohl sich die Mehrheit für CDU/CSU entschieden hat, gibt es das eindeutige Wahlergebnis nun (vermutlich) nur in Kombination mit der SPD. Die SPD-Wähler wiederum hatten sicherlich nicht im Sinn, mit ihrer Stimme der CDU/CSU und der Merkel eine erneute 4-Jahres-Amtszeit einzuräumen. Mit einer Koalition nach der Wahl werden die Wähler aller beteiligten Parteien verarscht.

Koalitionen sollten VOR den Wahlen festgelegt und diskutiert werden, nur so weiß der Wähler, was er am Ende bekommt. Stell dir vor, CDU und SPD hätten ihre Koalitionsgespräche bereits vor den Wahlen geführt, wie hätte das die Wahlergebnisse beeinflusst? Hätten noch 41,5% die CDU gewählt, wenn sie gewusst hätten, dass sie mit der SPD ins Boot steigen? Hätten noch 25,7% die SPD gewählt, wenn ... usw? Ist ja nicht nur so dass bei den Verhandlungen Wahlversprechen über den Haufen geworfen wurden, jede Partei darf sich jetzt den "kleinsten gemeinsamen Mist der anderen" raussuchen.

Echt super *thumbdown*

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Zem

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Mittwoch, 4. Dezember 2013, 16:31

Also ich bin dafür, dass man ab der nächsten Wahl nicht nur wählt, welche Partei man möchte, sondern auch mit wem sie koalieren darf.
Bsp: Ich wähle SPD mit Bedingung: Wenn SPD mit CDU koaliert gilt die Stimme nicht und ich wähle FDP. Außer sie koalieren mit der Linken.. usw. Wenn keine der angegebenen Möglichkeiten passt ist man Nichtwähler.
Dann kann man berechnen, welche Koalitionen möglich wären und was die meisten Bürger glücklich macht.
(So wie Kurse bei uns an der Uni vergeben werden, wenn sich jeder ne Prioritätsliste aufstellen darf)
______________________________________
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Kanaba

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Mittwoch, 4. Dezember 2013, 17:54

Da ich wirklich keine Zeit habe, es mir aber in den Fingern kribbelt:

Artikel 38 Grundgesetz:

"(1) Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner,
unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind
Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden
und nur ihrem Gewissen unterworfen."

Das Thema verläuft langsam in die politische Theorie hinein bzw. in die Staatstheorie hinein.

Ich möchte zusätzlich kurz folgende Anmerkung hinzufügen:
Als Abgeordneter hat man die Pflicht, nicht nur die Wähler seiner Partei im Blick zu haben, sondern das ganze Volk im Blick zu haben. Als Vertreter des Volkes ist es meine Pflicht das Wohl des Volkes im Fokus zu setzen unter der stetigen Voraussetzung meines freien Gewissens.

Koalitionsverhandlungen können schlecht vor den Wahlen festgesetzt werden. In Koalitionsverhandlungen spielen Machtverhältnisse immer eine Rolle, wie es bei der CDU/CSU und SPD zu sehen ist. Je mächtiger ( sprich je mehr Wähler mich gewählt haben ) ich bin, desto mehr kann ich von meinen Punkten im Koalitionsvertrag umsetzen. Alles davor wäre Spekulation und würde das Wahlergebnis durch strategische Überlegungen verfälschen und wäre letztlich auch nutzlos da ich nicht wissen kann, wieviel Prozent an Stimmen ich nach der Wahl tatsächlich habe.

So... Jetzt wirklich weg. Kein Wort mehr solange nicht die Prüfungen fertig sind!

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Samara

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57

Mittwoch, 4. Dezember 2013, 20:40



"Frei zu sein bedeutet nicht nur seine eigenen Ketten abzulegen, sondern sein Leben so respektvoll zu leben, dass es die Freiheit anderer steigert." - Nelson Mandela